Forschung erleben: Neuartige Werkstoffe für medizinische Implantate

- OrtOrt: Helmholtz-Zentrum Hereon, Max-Planck-Str.1, 21502 Geesthacht (Hörsaal Geb. 27 und 47)
- Uhrzeit17:30 Uhr
- GastgeberHelmholtz-Zentrum Hereon in Kooperation mit der VHS Geesthacht
Da löst sich was auf: Magnesium
Die Abteilung „Funktionale Magnesiummaterialien“ lädt zu ihrer Forschung ein. Treppensturz. Skiunfall. Mit dem Fahrrad umgekippt. Ein kleines Unglück reicht für einen großen Bruch. Seit vielen Jahren forscht das Hereon erfolgreich an Magnesium-Implantaten, die hier zum Gamechanger werden können. Sie lösen sich im Körper auf – dadurch könnte sich die Patientin oder der Patient oft eine zweite Operation sparen. Manchmal ist der Fremdkörper bei den herkömmlichen Metallen schmerzhaft fühlbar oder es bilden sich im Körper Entzündungen. Und gerade bei Kindern, deren Knochen noch wachsen, wären sie eine ideale Lösung.
Die modernen Implantate könnten die Zukunft für die Behandlung vieler Brüche werden. Bei Knochenbrüchen kann Magnesium sogar den Zellaufbau fördern und das Heilen beschleunigen. Ziel ist, dass es sich je nach Materialmischung und Herstellung nach drei bis sechs Monaten im Körper auflöst. Unsere Materialforschenden haben keinen Zweifel daran: Magnesium ist die Zukunft.
Termin: 20.05.2025
Ort: Helmholtz-Zentrum Hereon, Max-Planck-Str.1, 21502 Geesthacht (Hörsaal Gebäude 27, danach Gebäude 47)
Beginn: 17:30 Uhr
Ende: ca. 19:00 Uhr